Über Miniature-American-Shepherd

Besondere Hunde, für besondere Menschen!

 

Wie sind sie denn nun wirklich die Mini-Amis?

Intelligente, arbeitseifrige Hunde, die aber gern mal ihre Aufgaben nach eigenen Vorstellungen lösen. Sie fühlen sich wohl in einer aktiven Familie, die ihnen etwas mehr bietet als die tägliche Gassirunde und die anerkennt, dass sie auch ein Mitglied dieser Familie sind.

Der Mini-Ami braucht viel Beschäftigung?

Ein Couchpotatoe ist er in der Regel nicht. Für Menschen aber, die sich gerne im Freien aufhalten und in ihrer Freizeit aktiv sind ist er der ideale Begleiter. Als intelligenter Hund, möchte der Mini-Ami nicht nur körperliche Beschäftigung, sondern auch geistige.
Dabei sollte Beschäftigung auf keinen Fall missverstanden werden. Als Allrounder ist er, für alle Sparten des Hundesports sowie als Rettungs- oder Therapiehund, bestens geeignet. Er braucht aber weder Bewegung bis zum Umfallen, noch ein 5 Stunden Power-Beschäftigungs-Programm. Gerade weil diese Hunde alles geben, brauchen sie auch viele Ruhephasen. Hunde haben ein Schlafbedürfnis von 18 Stunden – auch ein Mini-Ami!

Der Mini-Ami ist Fremden gegenüber zurückhaltend?

Das trifft auf meine Hunde nicht zu, liegt aber wohl daran, dass sie von klein auf überall dabei sind und viel positive Menschenerfahrung machen. Da der Mini-Ami schon auch einen ausgeprägten Schutztrieb hat, wird vom ihm alles in Frage gestellt, was er nicht kennt, denn das könnte Gefahr bedeuten. Deshalb ist es für diese Hunde besonders wichtig, dass sie gut sozialisiert werden.

Der Mini-Ami hat keinen Jagdtrieb?

Man sollte ihm von klein auf beibringen nicht im Wald zu stöbern, sondern auf dem Weg zu bleiben. Denn ist er erst mal auf den Geschmack gekommen, kommt sein Hütetrieb, was auch Jagdtrieb ist, zum Vorschein und er wird voller Genuss, die Tierchen im Wald aufstöbern, um sie zu Frauchen zu treiben. Natürlich will er sie nicht töten, trotzdem findet das der Jägersmann nicht besonders toll.

Der Mini-Ami ist kinderlieb?

Das möchte ich gern umformulieren. Der Mini-Ami ist ein Hund, der seine Familie liebt und auch die dazugehörigen Kinder – sofern diese Kinder so erzogen wurden, dass sie mit ihm vernünftig und artgerecht umgehen.

Was für diese Hunde wichtig ist:

Der Mini-Ami ist ein sehr menschenbezogener Hund und möchte gern bei seiner Familie und bei Freizeitaktivitäten, wie Wandern, Radfahren, Reiten und sogar beim Einkaufsbummel, dabei sein. Es gibt viele Möglichkeiten, geeignete Aufgaben für ihn zu finden, die sowohl Mensch als auch Hund Spaß machen. Sei es Unterordnung, Dogdance, Agility, Obedience, THS oder auch Fährtenarbeit, Dummytraining, Mantrailing oder auch als Therapiehund. Der Mini-Ami wird alle Beschäftigungen mit Freude annehmen und immer darauf achten, seinen Hundeführer so gut wie möglich zufrieden zu stellen.
Er ist kein Hund, der Spaß daran findet, sich stundenlang alleine im Garten aufzuhalten, viel lieber liegt er unter Frauchens Schreibtisch! Auf keinen Fall ist er für eine Haltung im Zwinger geeignet!

Mini Amis in der Zucht

Viele wundern sich warum es Mini-Aussies und Mini-Americans gibt. Der Unterschied ist, dass Mini-Americans nun eine eigene Rasse sind, die in einigen Ländern, wie z.B. Schweiz, Frankreich usw. schon als solche anerkannt ist und auch in Deutschland ist die Anerkennung in Vorbereitung. In Kürze sollen  Miniature-American-Shepherds, wie sie mit vollem Namen heißen, beim VDH als neue Rasse aufgenommen werden! Die Betreuung der Rasse wird der CASD übernehmen, der auch schon die Standard Aussies betreut. Mini Aussies dagegen sind einfach kleinere Australian Shepherds und als Rasse nicht anerkannt! Bis es in Deutschland offiziell so weit ist, bzw. die Rasse dann auch von der FCI anerkannt wird,  geplant  2020, habe ich mich entschieden, so wie viele andere auch, über den AKC in Amerika zu züchten und meine Zuchthunde sind Miniature-American-Shepherds. So werden die Daten der Welpen nach Amerika geschickt und die Registrierungen für die Hunde dort vorgenommen. Welpenkäufern werden nach einigen Wochen, dann die Registrierungspapiere direkt aus USA zugeschickt.

Damit keine Blutlinien Engpässe entstehen, importieren die meisten Min-Ami-Züchter immer wieder Rüden und Hündinnen aus den USA oder europäischen Nachbarländern, eine nervenaufreibende und kostspielige Sache. So wird man in einigen Generationen erreichen, dass Leute, die sich einen kleinen Hund wünschen, auch wirklich einen kleinen Hund bekommen. Auch für den Hundesport ist die Anerkennung beim FCI wichtig, damit die Hunde an internationalen Sportveranstaltungen, wie Weltmeisterschaft teilnehmen dürfen.

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